Handbuch Moderation erscheint Anfang 2014

Cover_modHB

Handbuch Moderation

Konzepte, Anwendungen und Entwicklungen

Hrsg. von J. Freimuth , T. Barth
Reihe: Innovatives Management
In Vorbereitung

ISBN: 978-3-8017-2375-0

2014, 486 S., gebunden

Produktbeschreibung

Moderierte Prozesse und Gesprächsführung, Workshops oder moderatorische Rollen in Führung oder Projektmanagement sind heute so selbstverständlich geworden, dass niemand mehr nach den Ursprüngen oder Hintergründen fragt. Darüber hinaus haben sich Moderationsverfahren seit Jahren weiterentwickelt und es erschließen sich immer neue Themenfelder, in denen moderiert Einigungsprozesse gestaltet werden. In diesem Handbuch wird gezeigt, was professionelle Moderation leisten kann, welche Anwendungsfelder sich entwickelt haben und wo sich künftig Einsatzmöglichkeiten abzeichnen. Im ersten Teil des Handbuchs werden die konzeptionellen Grundlagen von professioneller Moderation reflektiert. Der folgende Abschnitt widmet sich Instrumenten, Methoden und Formaten der Moderation. Im Abschnitt Moderation, Führung und Wandel stehen Veränderungen in Organisationen und Anforderungen an eine entsprechende Führungskultur im Vordergrund. Der letzte Abschnitt des Handbuchs widmet sich Anwendungen und Entwicklungen der Moderation, die über den ursprünglichen Fokus hinausgehen und auf Anforderungen der postindustriellen Gesellschaft und der globalen Ökonomie reagieren. Die Vielschichtigkeit der in diesem Handbuch versammelten Beiträge sowie die Unterschiedlichkeit der Anwendungen und Formate zeigt, dass die Idee der Moderation bis heute nichts an gestalterischer Kraft eingebüßt hat.

Erscheint im Hogrefe Verlag.

„iChange“: Steve Jobs über Veränderungen bei Apple

Große Klasse, wie Steve Jobs (2007) beschreibt, was für die Weiterentwicklung von Apple hinderlich war und was er hier vorangetrieben hat.

Und hier gibt er ein Beispiel für eine Maßnahme, die Aufmerksamkeit erzeugt hat und symbolisch den gewünschten Wandel und Mind Set unterstreicht.

Und seine Rede (2005) in Stanford gibt einige Hinweise und Ideen was seine persönliche Entwicklung und Veränderung betrifft. Großes Kino!

(TB)

Regelvariation

Ein soziales System ist auf Grund der Emergenz des Sozialen eben mehr als nur die Summe seiner Mitglieder.
Bei der Suche nach Wandel kommt man an diesen Regelstrukturen nicht vorbei, denn sie prägen das kollektive Verhalten. Neben dem inhaltlichen Intervenieren bietet sich damit der Führung mit der Veränderung der organisatorischen Rahmenbedingungen, innerhalb derer die Inhalte entwickelt werden, ein alternatives Gestaltungsfeld an. Dies setzt aber die Bereitschaft des Experimentierens auf diesem Gebiet voraus, da die Wirkungen von Regelvariationen kaum prognostizierbar sind, sondern erprobt werden müssen. (Müller-Stewens, G./Lechner, C.: Strategisches Management, Wie strategische Inititativen zum Wandel führen, 3. akt. Auflage, Stuttgart, 2005, S. 556)

Wenn die Regelvariation in Verknüpfung der Sach-, Struktur- und Kulturebene der Problemstellung erfolgt, und mit Systemmitgliedern „entwickelt“ wird, so gibt es eine Chance eines gelungenen Veränderungsimpulses. (TB)