Regelvariation

Ein soziales System ist auf Grund der Emergenz des Sozialen eben mehr als nur die Summe seiner Mitglieder.
Bei der Suche nach Wandel kommt man an diesen Regelstrukturen nicht vorbei, denn sie prägen das kollektive Verhalten. Neben dem inhaltlichen Intervenieren bietet sich damit der Führung mit der Veränderung der organisatorischen Rahmenbedingungen, innerhalb derer die Inhalte entwickelt werden, ein alternatives Gestaltungsfeld an. Dies setzt aber die Bereitschaft des Experimentierens auf diesem Gebiet voraus, da die Wirkungen von Regelvariationen kaum prognostizierbar sind, sondern erprobt werden müssen. (Müller-Stewens, G./Lechner, C.: Strategisches Management, Wie strategische Inititativen zum Wandel führen, 3. akt. Auflage, Stuttgart, 2005, S. 556)

Wenn die Regelvariation in Verknüpfung der Sach-, Struktur- und Kulturebene der Problemstellung erfolgt, und mit Systemmitgliedern „entwickelt“ wird, so gibt es eine Chance eines gelungenen Veränderungsimpulses. (TB)

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